Bedarfskarte Lieferflächen
Aus der Logik des Berliner Leitfadens für Lieferflächen entsteht eine digitale, GIS-gestützte Methodik: Geodaten, Open-Data-Quellen und Statistikdaten werden so ausgewertet, dass der Bedarf an Liefer- und Ladeflächen nachvollziehbar abgeleitet und auf weitere Räume übertragen werden kann.

Projektbeschreibung
Worum es in diesem Projekt geht
Berlin benötigt eine nachvollziehbare Grundlage, um den Bedarf an Liefer- und Ladeflächen im öffentlichen Straßenraum fachlich begründet abzuleiten. Der bestehende Leitfaden „ Lieferflächen für Berlin “ beschreibt hierfür eine Systematik, die nun anhand eines konkreten Untersuchungsraums praktisch angewendet, geprüft und methodisch weiter geschärft werden soll.
Im Projekt wird eine digitale Methodik entwickelt und exemplarisch angewendet, mit der strukturelle Merkmale wie gewerbliche Erdgeschossnutzungen und Wohnbevölkerung räumlich ausgewertet werden können. Grundlage sind insbesondere verfügbare Geodaten, offene Datenquellen wie OpenStreetMap und Overture sowie amtliche Statistikdaten. Wissensbasierte Planung erarbeitet dafür eine GIS-gestützte und möglichst wiederholbare Vorgehensweise zur Ableitung des Grundbedarfs an Lieferflächen.
Die Ergebnisse werden kartografisch und tabellarisch aufbereitet, plausibilisiert und fachlich eingeordnet. Ziel ist keine isolierte Einzelanalyse, sondern eine transparente Arbeitsgrundlage, die der Verwaltung hilft, die Methodik zu bewerten, weiterzuentwickeln und perspektivisch auf weitere Berliner Räume zu übertragen. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen die Übersetzung der Leitfadenlogik in eine praktisch anwendbare digitale Methodik, die Erschließung und Bewertung geeigneter Geodaten sowie die fachliche Einordnung von Datenlücken, Vereinfachungen und Grenzen des Ansatzes.
Damit entsteht eine belastbare Grundlage für weitere planerische und verwaltungsinterne Abstimmungen.
Auf einen Blick
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